In St. Andrews gibt es ein ganzes Wochenende, das den neuen Studenten und ihrem Spaß gewidmet wird: Das berühmte Raisin Weekend. Für mich ging es am Sonntag auf einer Tea Party los, die meine Mum Jill und ihre Mitbewohnerinnen Caitlin und Jenny organisiert hatten. Neben ein paar bunten alkoholischen Getränken, die man bei bestimmten Wörtern trinken musste, haben wir auch ein paar nette Spielchen aus meiner Kindheit gespielt: Schokoladenwettessen, Twister und Mäxchen. Gut, das letzte Spiel stammt nicht aus meiner Kindheit :-)
Die Mädels haben sich wirklich super viel Mühe gegeben und so zum Beispiel für Twister extra Pudding und Erbsenbrei gekocht, in den wir dann unsere zarten Füßchen und Händchen tauchen durften.
Der Höhepunkt war der heutige Morgen: Wir wurden verkleidet und durften zum legendären Foam Fight auf den Heiligen Wiesen der Universität. Wieso die Tradition besteht in einem der kältesten Monaten ausgerechnet eine Schaumschlacht zu veranstalten ist mir aber bisher noch nicht erklärt worden. Aber unsere Mummies hatten uns alle sehr nett für den Fight ausgerüstet, sodass uns kaum kalt war.
Die Fotos sind nun online und es lohnt sich einen kurzen Blick zu werfen. Es hat wirklich sehr viel Spaß gemacht :-)
Montag, 23. November 2009
Sonntag, 1. November 2009
Erstes freies Wochenende/Halloween
Nachdem ich Freitag endlich meinen Essay abgegeben habe, erwartete mich mein erstes freies Wochenende! Verena, ich und Sarah haben die Gelegenheit genutzt nach Edinburgh zu fahren und uns die wunderschöne Stadt anzusehen (siehe Fotos).
Freitags sind schon viele in Kostümen rumgelaufen, aber als wir gestern in Edinburgh waren, trugen fast alle ein Kostüm! Und noch nicht mal nur gruselige: Wir haben alles an Kostümen gesehen- Kobolde, Schneewittchens oder auch Dudelsackspieler mit der Scream-maske. Außerdem stehen überall Kürbisse in den Fenstern und Türeingängen und fast alle Bars und Geschäfte sind dekoriert. Schade, dass es jetzt schon wieder vorbei ist, aber dafür wird wohl bald die Weihnachtsdeko kommen.
Jetzt genieße ich noch meinen letzten freien Tag, bevor ich morgen wieder um 8 Uhr in die Bibliothek gehe...
Bis demnächst
Freitags sind schon viele in Kostümen rumgelaufen, aber als wir gestern in Edinburgh waren, trugen fast alle ein Kostüm! Und noch nicht mal nur gruselige: Wir haben alles an Kostümen gesehen- Kobolde, Schneewittchens oder auch Dudelsackspieler mit der Scream-maske. Außerdem stehen überall Kürbisse in den Fenstern und Türeingängen und fast alle Bars und Geschäfte sind dekoriert. Schade, dass es jetzt schon wieder vorbei ist, aber dafür wird wohl bald die Weihnachtsdeko kommen.
Jetzt genieße ich noch meinen letzten freien Tag, bevor ich morgen wieder um 8 Uhr in die Bibliothek gehe...
Bis demnächst
Samstag, 17. Oktober 2009
Die ersten Wochen
Lang lang ist es her, dass ich geschrieben habe :-) Die ersten Wochen waren sehr anstrengend, gerade weil sich hier keiner ganz sicher war, was wir Kölner überhaupt für Kurse besuchen können/dürfen. Nach langem hin und her hat sich das aber geregelt und ich besuche jetzt einen Kurs über das mittelalterliche Schottland und über das Mittelalter in Filmen. Ja, es sind nur 2 Kurse und ja, ich muss nur 2 mal pro Woche für 2 Stunden in die Uni, aber wer jetzt denkt, ich könnte mich hier auf die faule Haut legen, liegt falsch. Die Ansprüche in den Kursen sind äußerst hoch und ich muss bis Weihnachten mehrere Essays, die einer deutschen Hausarbeit ähneln, schreiben. Außerdem werden ein paar weitere Kleinigkeiten wie Referate etc. verlangt, sodass ich seit der ersten Woche eigentlich hauptsächlich in der Bibliothek sitze.
Diese ist aber äußerst schön, sodass mir der ständige Aufenthalt dort nicht schwer fällt. Die Sitze sind äußerst komfortabel und die Schreibtische (mit Schubladen!) sind jedem Unipult in Köln vorzuziehen. Außerdem ist das Personal äußerst hilfsbereit, sodass man immer direkt seine Bücher bekommt.
Falls ich dann mal nicht gerade für die Uni arbeite, gehe ich zum Bogenschießen! Das wird nämlich hier immer Mittwoch nachmittags angeboten und bietet einen schönen Ausgleich zum ständigen in-der-Bibliothek-sitzen.
Das beste jedoch ist das Meer direkt vor der Haustür. Im Gegensatz zu all den Ammenmärchen, die ich bereits in Deutschland gehört habe, es würde hier ständig stürmen und regnen, haben wir eigentlich jeden Tag strahlenden Sonnenschein. Auch wenn ich in Deutschland schon der ein oder andere morgens die Autoscheibe von Reif befreien muss, so spaziere ich hier bei 15 Grad in die Stadt.
Und meine Wochenendeinkäufe kann ich auch am Wochenende machen! Denn hier haben die Geschäfte auch sonntags geöffnet. Also kann ich morgen in aller seelenruhe meine diversen Einkäufe erledigen :-)
Jetzt widme ich mich allerdings wieder meinem Essay, den ich am 30.10. abgeben muss.
Bis bald!
Diese ist aber äußerst schön, sodass mir der ständige Aufenthalt dort nicht schwer fällt. Die Sitze sind äußerst komfortabel und die Schreibtische (mit Schubladen!) sind jedem Unipult in Köln vorzuziehen. Außerdem ist das Personal äußerst hilfsbereit, sodass man immer direkt seine Bücher bekommt.
Falls ich dann mal nicht gerade für die Uni arbeite, gehe ich zum Bogenschießen! Das wird nämlich hier immer Mittwoch nachmittags angeboten und bietet einen schönen Ausgleich zum ständigen in-der-Bibliothek-sitzen.
Das beste jedoch ist das Meer direkt vor der Haustür. Im Gegensatz zu all den Ammenmärchen, die ich bereits in Deutschland gehört habe, es würde hier ständig stürmen und regnen, haben wir eigentlich jeden Tag strahlenden Sonnenschein. Auch wenn ich in Deutschland schon der ein oder andere morgens die Autoscheibe von Reif befreien muss, so spaziere ich hier bei 15 Grad in die Stadt.
Und meine Wochenendeinkäufe kann ich auch am Wochenende machen! Denn hier haben die Geschäfte auch sonntags geöffnet. Also kann ich morgen in aller seelenruhe meine diversen Einkäufe erledigen :-)
Jetzt widme ich mich allerdings wieder meinem Essay, den ich am 30.10. abgeben muss.
Bis bald!
Dienstag, 22. September 2009
Ankunft
Hello there,
endlich habe ich es geschafft wieder einen Blog einzurichten. Hier werde ich nun ab und zu ein bisschen über mein Leben hier in St. Andrews schreiben und auch Fotos hochladen.
Am Samstag bin ich pünktlich und voller Vorfreude in Edinburgh angekommen und wurde dort direkt mit mehreren anderen Students willkommen gehießen. Dann setzten man uns in einen Bus, der uns direkt nach St. Andrews brachte und mich direkt vor meinem Haus hier in Albany Park absetzte. In meinem Haus waren schon 2 Deutsche aus dem Sprachkurs und eine Schottin, die erst am Ende der Woche einzieht. Gestern traf dann auch noch eine weitere Mitbewohnerin ein, die hier ihren Master in Medizin macht und aus Irland kommt. Den 6ste Mitbewohner haben wir noch nicht kennengelernt, allerdings wird er bestimmt am Ende der Woche auftauchen.
Die Häuser liegen direkt am Meer und gestern wurde auch schon ein Lagerfeuer am Strand organisiert. Sehr idyllisch.Die Stadt selbst ist 15 Minuten entfernt und beherbergt historsichen Gebäuden und wunderschönen Parkanlagen.
Während der ganzen Orientation Week werden nun ganz viele verschiedene Events organisiert, von Gedichte vorlesen über African Dance bis Kanu fahren ist alles dabei. Letzteres werde ich übrigens morgen evtl. ausprobieren können. Das hängt allerdings noch von meinem Adviser ab, der mich morgen berät wie ich meinen Studenplan gestalten soll.
So weit so gut.
Liebe Grüße
Saskia
endlich habe ich es geschafft wieder einen Blog einzurichten. Hier werde ich nun ab und zu ein bisschen über mein Leben hier in St. Andrews schreiben und auch Fotos hochladen.
Am Samstag bin ich pünktlich und voller Vorfreude in Edinburgh angekommen und wurde dort direkt mit mehreren anderen Students willkommen gehießen. Dann setzten man uns in einen Bus, der uns direkt nach St. Andrews brachte und mich direkt vor meinem Haus hier in Albany Park absetzte. In meinem Haus waren schon 2 Deutsche aus dem Sprachkurs und eine Schottin, die erst am Ende der Woche einzieht. Gestern traf dann auch noch eine weitere Mitbewohnerin ein, die hier ihren Master in Medizin macht und aus Irland kommt. Den 6ste Mitbewohner haben wir noch nicht kennengelernt, allerdings wird er bestimmt am Ende der Woche auftauchen.
Die Häuser liegen direkt am Meer und gestern wurde auch schon ein Lagerfeuer am Strand organisiert. Sehr idyllisch.Die Stadt selbst ist 15 Minuten entfernt und beherbergt historsichen Gebäuden und wunderschönen Parkanlagen.
Während der ganzen Orientation Week werden nun ganz viele verschiedene Events organisiert, von Gedichte vorlesen über African Dance bis Kanu fahren ist alles dabei. Letzteres werde ich übrigens morgen evtl. ausprobieren können. Das hängt allerdings noch von meinem Adviser ab, der mich morgen berät wie ich meinen Studenplan gestalten soll.
So weit so gut.
Liebe Grüße
Saskia
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